Blumenkohl mal anders

Angeblich fragt man ja in Israel bei betreten eines Restaurants zuerst „How is the Cauliflower“ oder wahlweise איך הוא כרובית sofern man der Landessprache mächtig ist. Im nahen Osten gibt es zahlreiche Gerichte mit diesem bei uns oft Nase rümpfend betrachteten Kohl, diese hier ist eine meine Lieblingsvarianten:

Man frittiert den Blumenkohl dort häufig, alles was man dazu braucht, neben einem jungen, frischen Blumenkohl (feuchte Schnittfläche, keine dunklen Punkte auf den Röschen) ist Wasser, Öl, und Salz.

Zunächst wird der Blumenkohl in kleinere Röschen zerteilt, dann in Portionen in kochendem Salzwasser blanchiert und anschließend in Eiswasser (ja: Eiswasser. Kaltes Wasser aus dem Wasserhahn genügt nicht) abgeschreckt. Danach trocknet man das Gemüse und wendet es in einer Mischung aus Mehl mit einem Teelöffel Salz und einer guten Prise frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer.

©Thomas Michael Glaw @ steaktogether

In der Zwischenzeit hat man ein einem schweren Topf etwa einen halten Liter Pflanzenöl maximal erhitzt und frittiert die in Mehl gewendeten Röschen Dort für etwas 5 – 6 Minuten. Sie sollten am Ende goldbraun sein. Anschließend Mit Küchenpapier überflüssiges Öl entfernen und warm stellen. Ein ordentlicher Blumenkohl gibt je nach Topfgröße 6 – 8 Portionen zu frittieren.

Nach der Pflicht  nun die Kür. Wir brauchen:
Pinienkerne, Sultaninen, frische Petersilie, Weissweinessig, Dijon Senf, Honig und Olivenöl.

©Thomas Michael Glaw @ steaktogether

Rösten Sie eine Hand voll Pinienkerne an und bereiten eine eine Vinaigrette: Dazu mischen Sie einen guten Schuss Weinweinessig mit einem Teelöffel Dijon Senf und drei Teelöffeln Honig, so dass sich eine glatte Paste ergibt. Anschließend rühren Sie etwa 3 – -4 Esslöffel gutes Olivenöl ein, so dass sich eine stabile Emulsion bildet.

Wenn Sie Ihren Blumenkohl frittiert haben, geben Sie die Pinienkerne, eine Hand voll Sultaninen und frische, grob gehackte Petersilie hinzu und betreufeln Sie alles mit der Vinaigrette. Vorsichtig mischen und voilà !

©Thomas Michael Glaw @ steaktogether

תיאבון טוב

Ihr
Chef Thomas @ steaktogether