Herbstsuppen

Nachdem mein kleines Bild einer Minstrone alla Nonna Clara soviel Zuspruch auf Instagramm erfahren hat, nehme ich den Faden gerne auf und erzähle euch ein bisschen was über meiner Liebe zu Suppen und zur italienischen Minestrone.

Minestrone – © Thomas Michael Glaw 2017

Für mich sind Herbst und Winter wirklich Suppenzeit. Das kann eine schöne Erbsensuppe genauso sein, wie eine Tomatensuppe, eine vietnamesische Phô ebenso wie eine Minestrone. Nicht geht nach einem langen, kalten, feuchten Tag über eine gute Suppe!

Entgegen vielen Meinungen ist eine Minestrone nicht einfach so aus allerlei übrigem Gemüse zusammengeschustert. Ich verwende immer Karotten, Kartoffeln, Erbsen und weiße Bohnen, gerne auch einmal Blumenkohl oder Lauch. Wichtig ist die Qualität der Gemüse ebenso wie  eine gute Rinderbrühe. Das Herz einer jeden Suppe ist eine gute Brühe . Ich geb’s ja zu: wenn es brennt verwende ich auch einen (guten!) Fond, Wasser und ein wenig Instantbrühe – aber das ist die Ausnahme!

Dünsten Sie Karotten, Kartoffeln (festkochend, gewürfelt) eine gehackte Knoblauchzehe und eine fein gewürfelte Schalotte in ein wenig Olivenöl an und fügen Sie nach 4 – 5 Minuten etwa einen Liter Brühe hinzu.

Ab jetzt läuft die Uhr:
15 Minuten zur Fertigstellung. Fügen Sie die Pasta – für mich fast immer Fusilli – nach Garzeitvorgabe hinzu und anschließend die übrigen Gemüse auch nach Garzeit (Blumenkohl und Bohnen etwa 10 Minuten, Erbsen ebenso, TK Erbsen maximal 4 Minuten).

Rühren Sie kurz vor dem Ende der Garzeit noch ein wenig Tomatenmark ein, fügen Sie frische, gehackte Petersilie hinzu und schmecken Sie mit Salz und Pfeffer ab.

Das reicht als Hauptgericht für zwei – für vier Personen im Winter dürfen Sie das getrost verdoppelt. Ach ja, frisches, resches Baguette dazu ist ein Muss.

Bon appétit wünscht
Ihr

Thomas Michael Glaw
Chef @ Steaktogether Munich